Aus im Achtelfinale des Deutschen Pokals

Tempo Göttingen verpasst Pokalsensation

Am letzten Wochenende stand für den SC Tempo einer der Saisonhöhepunkte auf dem Spielplan. Als amtierender Landespokalsieger traf man im Achtelfinale des Deutschen Pokals auf den Erstligisten Aljechin Solingen. Der Einzug in das Viertelfinale blieb den Göttinger aber durch eine 1,5:2,5-Niederlage knapp verwehrt.

Nach dem Göttingen als Zweitligist in der ersten Runde des Deutschen Mannschaftspokals ein Freilos erhalten hatte stand am letzten Wochenende ein regionales Turnier als nächste Hürde an. Hierbei warteten als Gegner der zweite der 1.Bundesliga Aljechin Solingen, sowie aus der Oberliga die SK Nordhorn-Blanke und die Gastgeber vom Hamelner SV. Nur der Sieger dieses Turniers qualifizierte sich für das Viertelfinale.

Da zeitgleich zu diesem Pokalturnier weitere überregionale Wettbewerbe stattfanden mussten die Göttinger auf einige Spieler verzichten. In der ersten Runde am Samstag konnte man sich trotzdem gegen Nordhorn durchsetzen. Alexander Markgraf und Henning Silber stellten die Zeichen früh auf Sieg. Den Einzug ins Achtelfinale stellte dann der kurzfristig eingesprungene Wolfgang Klettke mit einem Remis zum Endstand von 2,5:1,5 sicher.

Somit stand dem Duell gegen den klaren Favoriten aus Solingen nichts mehr im Weg. Diese setzten sich gegen die Gastgeber aus Hameln klar mit 3,5:0,5 durch. Auf Göttinger Seite wurde für dieses Spiel noch kurzfristig Frank Buchenau "eingeflogen". Aber auch die Solinger verstärkten ihrer Mannschaft noch einmal. Das gegen Hameln siegreiche Team um Großmeister Buhmann und die beiden Internationalen Meister Wegerle und Schäfer wurde für das Spiel gegen Göttingen durch den Internationalen Meister Hoffmann verstärkt.

Dieses Spiel wäre, für eine in Bestbesetzung spielende Götttinger Mannschaft, bereits ein schwieriges Unterfangen geworden. In Anbetracht der Ausfälle allerdings schien ein Weiterkommen nahezu unmöglich. ‹berraschenderweise stand der Mannschaftskampf jedoch lange Zeit auf "Messers Schneide" und eine Sensation war zum Greifen nahe. Mannschaftskapitän Moritz Rother und Henning Silber verloren zwar trotz harter Gegenwehr. Dafür konnte Alexander Markgraf sich für seine Niederlage bei den Deutschen Meisterschaften im letzten Jahr revanchieren und Großmeister Buhmann schlagen. In der letzten Partie hatte Frank Buchenau immer eine vorteilhafte Stellung, sein Gegner konnte am Ende aber durch eine geschickte Verteidigung die Partie noch in ein Remis retten. Am Ende war dies zwar das Aus im Achtelfinale, aber Göttingen konnte mit dem 1,5:2,5 ein durchaus achtbares Ergebnis erzielen.